LEISTUNGSVERZEICHNIS-BAUSTEIN ALKIS-Eigentuemerauskunft im Masterportal ("ALKIS Direkt") Vorlage / anpassbarer Textbaustein fuer kommunale Ausschreibungen und Direktauftraege. Stand: 2026. Anbieter: GISRede (Chris Redekop), https://gisre.de Hinweis: Dieser Baustein ist eine herstellerunabhaengig formulierte Vorlage zur freien Anpassung. Bitte streichen/ergaenzen Sie Positionen nach Bedarf. Eine Word-Fassung ist unter chris@redekop.de anfragbar. ---------------------------------------------------------------------- 1. GEGENSTAND DER LEISTUNG Gegenstand ist die Bereitstellung, Integration und Inbetriebnahme einer Flurstuecks- und Eigentuemerauskunft auf Basis der ALKIS-Lieferung des Auftraggebers, eingebettet in sein Geoportal (Masterportal). Rollenbasierter Zugriff ueber einen Anmeldedienst, Zugriffsprotokoll mit acht Feldern, Betrieb auf einem Server des Auftraggebers. 2. FUNKTIONALE ANFORDERUNGEN 2.1 Datengrundlage und Aktualisierung - Import amtlicher ALKIS-Daten im NAS-Format in eine PostgreSQL/PostGIS-Datenbank. - Wiederholbarer, dokumentierter Aktualisierungsprozess (Fortfuehrung). - Sichtbarer Datenstand (Stichtag) fuer die Anwender. 2.2 Kartenauskunft - Darstellung der Flurstuecke als performante Vektorkarte (Klick, Auswahl, Hervorhebung). - Integration in das vorhandene Masterportal als Fachanwendung/Add-on. 2.3 Eigentuemer- und Buchauskunft - Klick-Auskunft je Flurstueck: Eigentuemer, Anteile, Bestand, Grundbuchblatt. - Korrekte Behandlung von Bruchteilseigentum, Erbengemeinschaften, juristischen Personen und abweichenden Anschriften. - Erzeugung eines Flurstuecksauszugs als PDF. 2.4 Suche - Sieben Suchwege: raeumlich (Punkt, Rechteck, Polygon, Kreis, Linie mit Puffer), Adresse und Lage, Kennzeichen (Maske und Liste bis 2.000 Kennzeichen), Eigentuemername, Bestand und Buchungsblatt, Punktnummern- und Flurstuecksliste, Nutzung und Klassifizierung. - Ermittlung aller Flurstuecke zu einem Eigentuemer; Fundliste mit Kartenhervorhebung. 2.5 Projektgebietsauswertung - Auswahl per Polygon oder Flurstuecksselektion. - Aggregation der betroffenen Eigentuemer inkl. Dublettenbereinigung. - Ausgaben: Flurstuecksauszug (PDF), Sammel-PDF bis rund 2.000 Einzelnachweise, Excel, CSV, Kennzeichenliste (TXT), Kartendruck A4/A3. - Buchnachweise Flurstuecksnachweis, Flurstuecks- und Eigentumsnachweis und Bestandsnachweis nach der jeweiligen Landesvorschrift; fuer NRW im Layout der nfSK 1.1.2 (NW07, NW08, NW10). 2.6 Weitere Ausgaben - DXF-Export mit neun Ebenen, DXF 2018 bis R12, Massstab 1:100 bis 1:10.000, bis 500 Flurstuecke je Lauf. - Optional: Anzeige von Bebauungsplan-Sachdaten aus amtlichen Quellen. 3. SICHERHEIT UND DATENSCHUTZ - Eigentuemerdaten allein ueber die zugriffsgeschuetzte Backend-API; offene Geodienste (z. B. WFS) liefern Geometrie und Lage. - Authentifizierung und rollenbasierte Berechtigungen (SSO/Keycloak, Anbindung an Active Directory moeglich). - Rollenmodell mit Rollen nach Festlegung des Auftraggebers; im Beispiel vier: Lesen (Karte und Flurstuecks-Stammdaten), Eigentuemer (Namen, Anteile, Buchungen), Export (Nachweise und Listen), Audit (Protokollseite). - Zugriffsprotokoll mit acht Feldern je Eintrag: Nutzerkonto, Zeitpunkt, Vorgang, Bezug, offengelegte Personen, Trefferzahl, Herkunft, Bestand. - Trennung oeffentlicher Kartendienste und interner Eigentuemerauskunft. - Verarbeitung und Hosting in Deutschland; Umsetzung mit Rollen, Protokollierung und Datenschutzkonzept fuer die weitere Pruefung. 4. TECHNISCHE ANFORDERUNGEN - Open-Source-Basis (u. a. Masterportal, PostgreSQL/PostGIS). - Betrieb On-Premises oder im Rechenzentrum des Auftraggebers / eines deutschen RZ. - Standards: NAS/AAA, OGC (WMS/WFS, OGC API Features). - Uebergabe- und Betriebsdokumentation. 5. LEISTUNGEN DES AUFTRAGNEHMERS - Einrichtung von Datenbank, Importpipeline und Backend-API. - Integration in das vorhandene Masterportal. - Einrichtung von Rollen-/Rechtemodell und Protokollierung. - Inbetriebnahme, Test, Einweisung und Dokumentation. - Optional: laufender Betrieb, Wartung und Support (separate Position). 6. MITWIRKUNG DES AUFTRAGGEBERS - Bereitstellung der ALKIS-/NAS-Daten bzw. des Bezugswegs. - Zugang zur Zielinfrastruktur (Server/RZ) und ggf. zum Verzeichnisdienst (AD). - Benennung fachlicher und technischer Ansprechpartner. 7. EIGNUNG / NACHWEISE (optional) - Referenzen vergleichbarer Masterportal-/ALKIS-Projekte. - Datenschutz- und Betriebskonzept auf Anfrage. ---------------------------------------------------------------------- Diese Vorlage wurde von GISRede bereitgestellt. Anpassung und Verwendung frei. Kontakt: chris@redekop.de - https://gisre.de